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Poker
Poker - Tipps
Während des Vietnamkriegs beschrieb der amerikanische Schriftsteller Paul Goodman für die ausgewählten Männer die drei Wege, wie Sie es schaffen zu verhindern, dass Sie in die US Armee eingezogen werden : listig sein, schwindeln und flüchten.
So ähnlich ist es auch beim Pokern. Der Profit der meisten Spieler wird durch List, Schwindel und Flucht erreicht.
- "List" spielt eine große Rolle bei der Auswahl des Tisches, der Sitzwahl, der Wahl der Zeit, an der man spielt, die Analyse seiner Gegner und die Vorbereitung einer Taktik, mit der man eben diese Gegner beherrscht. Auch sollte man seinen Stil öfters ändern, zwischen aggressiver und passiver Spielweise wechseln, um sich so dem Gegner als undurchschaubar und unberechenbar zu geben.
- "Schwindeln" ist das Kunststück einen profitablen Bluff vorzubereiten, die Pottgröße zu manipulieren und dann dem Gegner eine schwache Hand vorzutäuschen, wobei man in Wirklichkeit über seine sehr starke Hand verfügt oder umgekehrt. Aber Schwindeln beim Pokern beinhaltet noch vielmehr. Bei jeder Runde, in der man spielt, hat man die Möglichkeit seine Gegner in eine falsche Richtung zu lenken, seinen Gegner zu veranlassen Dinge zu tun, die für einen nützlich sein können. Seinen Gegner in eine falsche Richtung zu lenken, bedeutet aber nicht, dass er verwirrt sein soll. Auch verwirrte Gegner können über die richtige Aktion, oder Handlung stolpern. Erfolgreich lenkt man seinen Gegner in die falsche Richtung, wenn sich dieser genauso verhält wie man es braucht und möchte. Wobei die eigene Disziplin hilft, sich nicht von Gegnern provozieren zu lassen oder auch imstande zu sein, eine eigene, schwache Hand wegzuwerfen.
- Das "Flüchten" (Aufgeben) ist die Wichtigste der vier Poker-Aktionen (wetten, erhöhen, mitgehen, aufgeben), denn das Geheimnis eines zu gewinnenden Pokerspiels ist, wie man mit jenen Händen spielt, mit denen man verliert. In den meisten Spielern steckt der Wunsch der "Gewinner" zu sein, - jedoch vergessen die meisten Spieler, dass sie in einem Spiel mit neuen Spielern die verlierende Hand in acht von neuen Fällen bekommen. Und daher ist es wichtig, dass man eben auch jene acht Hände spielt und wie diese verlierende Hand gespielt wird. Wobei es da wieder auf die List und das Schwindeln ankommt.
- "Flucht" ist auch eine wichtige Fähigkeit zu entscheiden, wann man ein Spiel verlassen sollte. Wirklich gute Spieler denken gut darüber nach, wann sie aussteigen sollen.
Zum Schluss
Poker ist kein Spiel, bei dem es nur eine optimale Strategie gibt. Jeder gute Pokerspieler variiert sein Spiel und jede Entscheidung ist von der jeweiligen Situation abhängig. Auch die Geduld ist ein nicht zu unterschätzender Faktor auf dem Weg ein guter Pokerspieler zu werden. Wichtig ist auf die guten Starthände zu warten und die Schlechten wegzugeben und dabei den Focus auf seine Mitspieler nicht zu verlieren.